Das Versprechen ewiger Jugend ist gerade in unserem Zeitalter penetranter Berufsjugendlichkeit ein
fast schon tragischer Witz. Und Pop als Ausdruck für die beste Zeit im Leben - ja, das ist sie halt,
diese Zeit des Sich Selbst Findens, dieses Ungetüm - hat sich wie abgewetzte Adidas-Trainingsjacken
als Zeichen einer Haltung irgendwie auch überlebt.
Und dann gibt es da noch Die Sterne.
Sich stets mit Lässigkeit und ihrer ganzen eigenen Definition von Groove treu geblieben, rotzt die
Hamburger Band seit 20 Jahren Wahrheiten in Richtung Welt. Obwohl sie nur Fragen stellen. Und
keine Antworten geben.Die Sterne tun gar nicht so, als ob, sie sind einfach.
Und dieses Prädikat, das man absolut positiv als Zeitlosigkeit preisen darf, wird jetzt nochmals auf den
Punkt gebracht.
TOUR
10.12.2011 Berlin − Festsaal Kreuzberg (Flux FM Heimatabend)
02.02.2012 Hamburg − Übel & Gefährlich (HAM.LIT 2012)
03.02.2012 Bochum − Bahnhof Langendreer
04.02.2012 Osnabrück − Kleine Freiheit (20 Jahre Intro)
Das ist einer der Filme, in denen die Musik die Welt rettet: Nun ja, jedenfalls die Welt von Jonas.
Da sind zunächst seine exzentrischen Klavierübungen und die kleine Nachtmusik in Moll, mit denen er sich an die geliebte Musiklehrerin heranpirscht, und später lässt er sich anhand eines Lieds von Funny van Dannen die Welt erklären, vor allem aber wird der Film und auch Jonas Leben beherrscht von dem Hamburger Schule-Klassiker "Was hat dich bloß so ruiniert" (Die Sterne) – einem Lied, geschaffen um die Geschlagenen, Enterbten und Entrechteten zu trösten und aufzurichten und dafür zu sorgen, dass auch missratene Kinder, zu denen Jonas ganz gewiss zählt, ihre Chance auf ein bisschen Würde und Glück bekommen.
Deichkind mit "Kalimba d‘Ilona" und Helge Schneider mit dem eigens für den Film geschriebenen "Schule ist nicht schön" runden das Bild ab und stellen sicher, dass "Jonas" für alle Zeiten zu den Klassikern des Rock-‘n‘-Roll-Films zählen wird.